Gereiftes englisches Starkbier. Getrocknete Früchte, Leder, manchmal ein Hauch von Essigsäure durch Holzreifung. Gebraut, um lange haltbar zu sein; zum Reifen bestimmt.
Warum Old Ale auf diese Weise reift
Old Ale wurde traditionell in der Brauerei in Eichenfässern monatelang oder jahrelang vor der Freigabe gereift. Der Stil ist absichtlich oxidativ – die sherryartigen, leicht essigsauren Noten sind Merkmale, keine Mängel. Moderne Versionen verzichten auf die Holzreifung, bewahren aber den langen Kellercharakter durch hohen ABV (6-9%) und reichhaltige Malzrezepturen. Einige klassische Beispiele (Theakston's Old Peculier, Greene King Strong Suffolk) werden vor der Abfüllung aus jungen und gereiften Bieren gemischt.
Wie man Old Ale lagert
Im Keller bei 55-60°F lagern. Der Stil profitiert von Ruhe – zu frisches Trinken verpasst den entwickelten Charakter, der die Kategorie definiert. Einige Flaschen verbessern sich über 5+ Jahre, bevor sie ihren Höhepunkt erreichen.
Wann man es trinken sollte
Innerhalb von 1-2 Jahren für typische Beispiele. 2-4 Jahre für stärkere Versionen; einige 9% Old Ales trinken sich wunderschön nach 7-10 Jahren. Der Stil verzeiht lange Reifung auf eine Weise, wie es die meisten Biere nicht tun.
WissenswertesGreene King Strong Suffolk ist eine Mischung aus zwei Bieren: einem frischen 12% ABV Bier namens "5X", das zwei Jahre in Eichenholz gereift ist, gemischt mit einem frischen jungen Brown Ale. Die Technik ähnelt eher der Lambic-Brauweise als der typischen Ale-Produktion.
Brauereien, bekannt für Old Ale
Diese Brauereien spezialisieren sich entweder auf Old Ale oder produzieren bemerkenswerte Beispiele: